Molyvos (Mithimna)

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BOULEVARD-NEWS LESVOS 2015

 

18.November 2015 - Fremde Vögel auf Lesvos

Die Flüchtlinge sind nicht die einzigen illegalen Einwanderer auf Lesvos. Unzählige Vögel überqueren ohne gültigen Pass die Ägäis hin zu ihrem Ziel, dem Geburtsort der Sappho. Gegenüber, im türkischen Nachbarland, gibt es zahlreiche Naturschutzgebiete, und auch von dort begeben sich einige unserer gefiederten Freunde zu einem Abstecher auf unsere zauberhafte und relativ ruhige Insel.....weiter

 

24.Oktober 2015 – Museum für Flüchtlingsmüll

Menschen, die aus Kriegsgebieten fliehen, kommen nicht, um finanziell versorgt oder unterstützt zu werden, sie kommen, um sich durch Arbeit eine neue Existenz aufzubauen, in der sie eine Wohnung, Lebensmittel, Kleidung finanzieren und ab und an auch mal ausgehen können. Sie wollen einfach ein ganz normales und  menschenwürdiges Leben führen. Meiner Meinung nach, sollten all die europäischen Länder, in denen der Protest gegen die Zuwanderer mehr und mehr zunimmt, deren Einreise begrüßen und als Chance für die Erneuerung und das Wachstum der eigenen Wirtschaft sehen........weiter

 

22.September 2015 - Wiegende Brüste

„Das einzige Aufeinandertreffen mit A…löchern in Griechenland, erlebten wir in einer zauberhaften Kapelle in Agisassos: Eine Jungengang im Teenageralter warf mit Steinen nach uns und spuckte uns an, als wir aus dem Gotteshaus kamen.“ Ich war geschockt über diesen Facebook-Eintrag. Niemals zuvor, habe ich von einem solchen Geschehen auf unserer Insel gehört....weiter

 

29.August 2015 – Die Grille und die Ameise

Während eines griechischen Sommers ist es schon ziemlich schwierig, ein ruhiges Plätzchen für Gespräche oder eine Buchlektüre zu finden. Und was denken Sie, macht es so schwer? Schreiende Kinder am Strand? Dröhnendes Discotheken-Bumbum? Das unentwegte Blöken der Esel? Nein! Nichts von dem, sondern es ist ein kleines Tierchen, das den größten Lärm macht: Je heißer es wird, umso eifriger setzt die Grille alles daran, Ihr Trommelfell zum Zerbersten zu bringen.......weiter

 

22.August 2015 - Vorzeigeobjekte

Was hat Lesvos mit Pferden zu tun? Nun, man sieht sie schon auf den Feldern, obwohl kaum auf ihnen geritten wird. Die seltenen Gelegenheiten, zu denen sie aus dem Stall oder vom Feld geholt werden, sind die kleinen lokalen Feste, „panayeri“ genannt...........weiter

 

13.August 2015 - Viel zu viele Marias in Griechenland

Es ist noch nicht allzu lange her, dass unser zauberhaftes Lesvos eine rote Insel war: Kommunistisch, darauf zurückzuführen, dass der Großteil der Bevölkerung (überwiegend Bauern) arm war. Heutzutage kann man hier nicht mehr von überwiegender Armut sprechen, und die Wahlen zeigen, dass der revolutionäre Geist sich etwas abgekühlt hat.......weiter

 

30.Juli 2015 Hitzewelle

Jetzt, wo sich die Gemüter  nach den aufreibenden Verhandlungen mit Europa etwas beruhigt haben, gibt es eine andere Ursache für wiederum schlaflose Nächte: Eine Hitzewelle!

Dieses allseits bekannte Wetterphänomen, wenn die Temperaturen an mehreren Tagen weit über dem Durchschnitt liegen. In meiner Heimat, den Niederlanden, spricht man davon, bei fünf aufeinanderfolgenden Tagen über 25 Grad, wovon drei 30 Grad auf dem Thermometer anzeigen müssen. Die Definition einer griechischen Hitzewelle (kafsonas) ist eine andere: 3 Tage hintereinander mit über 39 Grad)..........weiter

 

16.Juli 2015 - "Grüße aus Griechenland"

Sie kennen sie bestimmt auch, diese Nächte, in denen man kein Auge zumachen kann. Gestern durchwachte ich eine solche, hörte die laute Partymusik der Grillen in der Stille der lauen Sommernacht und grübelte darüber nach, ob ich am nächsten Morgen noch in Europa oder einer neuen Nation leben werde. Da an Schlaf eh nicht zu denken war, tauschte ich mein Bett gegen einen Platz unter der über und über mit funkelnden Sternen besetzten Himmelskuppel und ließ meinen Blick hinüber ans andere Ufer schweifen, wo die türkische Küste, wie mit einer Lichterkette geschmückt, in der Ferne blinkte. Welch eine herrliche Nacht, in der nur die Geräusche der wohl nie schlafenden Insekten und sanfter Wellenschlag vom Meer her zu hören waren........weiter

 

10.Juli 2015 - Flüchtlingshilfe Lesvos

Ich hatte Ihnen ja nach meinem Spendenaufruf versprochen, Sie über das Projekt von „borderline europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V.“ weiterhin zu informieren........weiter

 

17.Juni 2015 - Wirtschaftslehre für Anfänger

Ich bin schon stolz auf den Großteil der griechischen Bevölkerung. Stolz deshalb, weil sie die ersten Europäer sind, die für Veränderung gestimmt haben. Sie haben Alexis Tsiparas gewählt, der sich auflehnt gegen das Diktat Europas und die Macht der Banken. Er hatte auch den Mut, einen sehr extravaganten Parteigenossen als Wirtschaftsminister in sein Kabinett zu holen: Yanis Varoufakis, der ihm nicht nur mit seinem unorthodoxen Verhalten, Vorgehen und Kleidungsstil sondern auch mit seinem kühnen ökonomischen Ideen  die Schau stiehlt........weiter

 

8.Juni 2015 - Wer sind sie?

Während in Molyvos  die freiwilligen Helfer erneut Berge von  Broten für  Flüchtlinge schmieren (heute sind 200 dort angekommen, wie viele dann wohl insgesamt auf der Insel?), frage ich mich, wer diese Menschen wirklich sind.

Laut dem „Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen“ (UNHCR), kommen 60% von ihnen aus Syrien und der Rest aus Afghanistan, dem Irak, Somalia und Eritrea.........weiter

 

26.Mai 2015 - Auf geht’s Lesvos!

Letzten Sonntag waren es nicht die Flüchtlinge die Molyvos füllten, sondern Radfahrer nahmen die Straßen ein. Groß, klein, jung, alt.... es schien, als hätten sich alle Fahrradbesitzer der Insel unter der brennenden Sonne zusammengefunden. Die mittelalterlichen, mit Kopfstein bepflasterten  Gassen, die sich kurvig und steil durch das Dorf schlängeln, sind eine fantastische Herausforderung für diese organisierte städtische Radtour, die nun das zweite Mal stattfand......weiter

 

18.Mai 2015 - Flüchtlingswetter

Endlich ist der Sommer nun eingekehrt: Die Wildblumen öffnen stolz ihre letzten Knospen, von den Akazien ergießt sich ein weißer Blütenregen, und hier und da färben sich die Wiesen bereits in trockenes Sommergelb. Die Ägäis ist wieder strahlendblau, ebenso wie das alles überspannende Firmament. Auch wenn Schaumkronen auf der Meeresoberfläche tanzen, so gibt sie doch den Blick frei auf die faszinierende Unterwasserlandschaft, in der  Fische glücklich umher schwimmen und Algen fröhlich winken......weiter

 

2.Mai 2015 - Mohnkugeln

In den meisten Ländern der Welt wird der 1. Mai als „Tag der Arbeit“ gefeiert, so auch in Griechenland, aber in erster Linie ist es hier der „Tag der Blumen“: Kränze werden geflochten und verteilt, an den Scheibenwischern der Autos sind Sträußchen geklemmt, und die Griechen strömen zuhauf ins Freie, um sich an der duftenden Farbenpracht der vielen Blumenfelder in der Frühlingslandschaft zu erfreuen.........weiter

 

5.April 2015 - Ostern ohne Grenzen

Am 6. April diesen Jahres feierte der größte Teil West- und Südeuropas zusammen mit einigen anderen katholischen Ländern das Osterfest, während für andere Teile der Welt, wie Osteuropa und Regionen des orthodoxen Glaubens, dieses religiöse Fest eine Woche später angesetzt ist. Warum das so ist? Ganz einfach: Weil Politiker und Kirchenführer die Sturheit der Esel an den Tag legen können.........weiter

 

10.März 2015 - Die Autorin im Kampf

Kälte, Regen, grau in grau, und nur ab und an ist ein Blick auf eine bunte Blumenwiese zu erhaschen. Wo bleibt der strahlende griechische Frühling? Fakt ist, dass er in diesem Jahr nur sehr langsam in Gang kommt, und Fakt ist auch, dass das Wetter krank macht.......weiter

 

25.Februar 2015 - Dans le port de Sigri

Wer liebt es nicht, entspannt in einem idyllischen kleinen Hafen zu sitzen, sich an den farbenfrohen schaukelnden Fischerbooten zu erfreuen und dem lebhaften Treiben zuzuschauen. Auf einer Insel wie Lesvos ist das Angebot an solch pittoresken Schauplätzen  groß........weiter

 

 

13.Februar 2015 – Kohl ist cool!

Ein bitterkalter Nordsturm aus Sibirien ließ die meisten Griechen in den letzten Tagen ihr warmes Plätzchen neben dem Öfchen nur im äußersten Notfall verlassen. Während über Athen der Schnee rieselte, bekam auf Lesvos der aufgeweichte Boden endlich die Zeit zu trocknen, an den Küsten jedoch peitschte der Sturm hohe gewaltige Wellen über Kais, Straßen und Wege. Tja, und als das Wasser sich wieder zurückzog, machte es uns unverhohlen darauf aufmerksam, wie rücksichtslos wir Menschen mit der Umwelt umgehen: In Zäunen und Hecken hatten sich unzählige Plastikprodukte verfangen, die das Meer auf diesem Weg an den Absender zurückgebracht hat.......weiter

 

2.Februar 2015 - Das Barometer steht auf Sturm

Ein neuer Wind weht durch Griechenland, der dem größten Teil der Bevölkerung Hoffnung spendet. Der Staub, den er aufwirbelt und der sich auch auf  die anderen europäischen Länder setzt, ist wie der afrikanische Sahara-Sand der uns eine Woche später  mit einem schweren Südsturm erreichte und viele Landesteile verwüstete. Athen wurde überdeckt von einer staubigen roten Dunstwolke und auch die Sonne über Lesvos blieb hinter einer nebelartigen Wand aus feinem Wüstensand und Staub verborgen, die von Stürmen begleitet wurde.......weiter

 

23.Januar 2015 - Abschied nehmen

Vor den Toren des abgelegenen Bergdorfes Amphipolis, im Norden Griechenlands, wurde im letzten Jahr ein riesiges Grab freigelegt. Die Grabanlage, bewacht von einem Löwen und zwei Sphinxen, ist die größte, die jemals in Griechenland entdeckt wurde und besteht aus mehreren abgedichteten Kammern. Nach und nach verschafft sich ein Archäologenteam Zugang zu den Räumen, die jahrhundertelang der Menschheit verschlossen waren. Die Frage stellt sich, wer denn nun dort begraben liegt, und die Bevölkerung hofft, dass es Alexander der Große ist, obwohl dieser im Jahre 323 v.Chr.  weit weg in Babylon den Tod fand, aber vielleicht ist es ja  auch seine Ehefrau Roxanne?............weiter

 

7.Januar 2015 - Frohes Neues Jahr!

Zu Beginn des neuen Jahres präsentierte sich Lesvos mit einer dicken Schneedecke. Besonders in den höheren Regionen schneite es reichlich, so dass man die Gegend um Agiasos in „Kleine Schweiz“ umbenennen konnte. Schon ohne dieses weiße Kleid ist das Bergdorf malerisch, aber so ist es einfach ein alpines Paradies und Fotografen konnten  gar nicht oft genug auf den Auslöser drücken. Auch die Bilder von Anemotia im Schnee, die ich gesehen habe, können mit der Winter-Schönheit Agiasos konkurrieren.......weiter